Brennstoffzellen-Heizgeräte können bei Engpässen in der volatilen Stromerzeugung aus Windkraft und Sonnenenergie einen wichtigen Beitrag zur Deckung des Strombedarfs leisten. Da dies dezentral geschieht und der Strom im Haus erzeugt wird, werden zudem die Stromnetze entlastet. Der Einbau eines Brennstoffzellen-Heiz­geräts Vitovalor 300-P wird deshalb von der Kreditanstalt für Wiederauf-bau (KfW) mit einem Zuschuss von 9300 Euro unterstützt. Zusammen mit der pauschalierten Stromförderung aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) erhalten Betreiber sogar bis zu 11100 Euro. Die Anschaffungskosten für diese Hocheffizienztechnologie sind damit ­vergleichbar mit denen einer Wärmepumpenanlage.

Kompakter und mit mehr Leistung

Die Möglichkeiten, Vitovalor 300-P in Ein- und Zweifamilienhäusern einzu­setzen, sind ab August 2017 noch vielfältiger. Die Bauhöhe des Spitzenlastmoduls mit integriertem Gas-Brennwertkessel beträgt dann nur noch 1,8 Meter. Damit ist auch die Aufstellung in Räumen ab einer Deckenhöhe von etwa zwei Metern problemlos möglich. Neben dem auch weiterhin angebotenen Brennstoffzellen-Heizgerät mit 19-kW-Spitzenlastkessel wird ab August dieses Jahres die zusätzliche Leistungsgröße mit 26 Kilowatt verfügbar sein. So kann das Gerät auch in Häusern mit höherem Wärmebedarf eingesetzt werden.


Neben dem kompletten Wärmebedarf deckt das Brennstoffzellen-Heizgerät auch einen großen Teil des Strombedarfs eines Einfamilienhauses. 

Bis zu 40 Prozent Energiekosteneinsparung

Das Brennstoffzellen-Heizgerät erzeugt neben Wärme bis zu 15 Kilowattstunden Strom pro Tag. Damit kann ein Großteil des Bedarfs im Haushalt gedeckt werden. Im Vergleich zum Strombezug aus dem Netz und der Wärmeversorgung mit einem Heizkessel reduziert die stromerzeugende Heizung die Energiekosten um bis zu 40 Prozent und die CO2 -Emissionen um rund die Hälfte.

Vorteile für die Marktpartner

  • Einfache Montage: nur ein Abgassystem, kein Kühlwasseranschluss für die Brennstoffzelle
  • Uneingeschränkter Heizbetrieb: Spitzenlastabdeckung über integriertes Gas-Brennwertgerät
  • Einfache geteilte Einbringung
  • Zubehör aus dem Gas-Wandgeräte-Programm verwendbar

Vorteile für die Anwender

  • Förderung von bis zu 11100 Euro
  • Reduzierung der CO2-Emissionen bis zu 50%
  • Bis zu 40% Energiekostenein­sparung
  • Integrierte Strom-, Gas- und Wärmemengenzähler für Nachweis gegenüber Fördergeber
  • Geräuscharmer Betrieb
  • Fernbedienung und -überwachung über Smartphone oder Tablet
  • Sorglospaket durch Wartungsvertrag mit 10 Jahren Leistungs- und Funktionsgarantie

Technische Daten

Brennstoffzellenmodul:
  • Elektrische Leistung 750 W
  • Thermische Leistung 1 kW
Gas-Brennwert-Spitzenlastkessel:
  • Thermische Leistung 5,5 bis 19 kW bzw. bis 26 kW (30 kW Booster-Leistung)

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