Bauherren, die in ihrem Neubau das Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor installieren lassen, können gegenüber der üblichen Strom- und Wärmeversorgung bis zu 40 Prozent Energiekosten sparen. Mit VIESSMANN GRÜNGAS-Zertifikaten erreichen sie zudem den Effizienzhaus-Standard KfW 40 oder sogar KfW 40 Plus und erhalten zinsgünstige Darlehen von bis zu 100.000 Euro sowie Tilgungszuschüsse bis zu 15.000 Euro pro Wohnung. Diese attraktive Förderung der KfW gibt es zusätzlich zu den Zuschüssen von bis zu 11.100 Euro für die Anschaffung von Vitovalor.

KfW Förderprogramm 153 „Energieeffizient Bauen“

Die KfW Bankengruppe fördert über das Programm 153 „Energieeffizient Bauen“ die Errichtung von Wohnhäusern, die einem der drei Effizienzhaus-Standards KfW 55, KfW 40 oder KfW 40 Plus entsprechen. Der geringe Energiebedarf dieser Häuser kann sowohl durch bauliche Maßnahmen als auch durch den Einbau hocheffizienter Anlagentechnik und die Einbindung erneuerbarer Energien erreicht werden.

Maximale Tilgungszuschüsse mit Vitovalor und VIESSMANN GRÜNGAS

Die Höhe der Tilgungszuschüsse richtet sich nach dem KfW-Standard des Neubaus. Wird das maximal mögliche Darlehen in Höhe von 100.000 Euro in Anspruch genommen, erhält der Bauherr fünf Prozent bzw. 5.000 Euro für ein KfW 55-Haus und zehn Prozent bzw. 10.000 Euro für das KfW 40-Haus. Den maximalen Tilgungszuschuss, 15 Prozent bzw. 15.000 Euro, erhält er für den KfW 40 Plus-Standard. Die Vorgaben für KfW 40- und KfW 40 Plus-Häuser lassen sich mit der Kombination Vitovalor und VIESSMANN GRÜNGAS-Zertifikaten besonders einfach erreichen.

VIESSMANN GRÜNGAS-Zertifikate: Gas aus erneuerbaren Energien

Die VIESSMANN GRÜNGAS-Zertifikate bestätigen, dass das in der Brennstoffzelle verbrauchte Erdgas durch eine entsprechend große Menge von Gas aus erneuerbarer Erzeugung ausgeglichen wird. 

Die Zertifikate sind mit einem Vertrag über Ökostrom vergleichbar: Aus der Steckdose wird Strom aus dem bundesdeutschen Strommix bezogen, also auch Strom aus herkömmlichen Kraftwerken. Entsprechend der individuell verbrauchten Strommenge garantiert der Lieferant, dass eine entsprechende Menge regenerativ erzeugten Stroms in das deutsche Netz eingespeist wird.

Bei den VIESSMANN GRÜNGAS-Zertifikaten erhält der Anlagenbetreiber weiterhin herkömmliches Erdgas für den Betrieb des Brennstoffzellen-Heizgeräts und rechnet wie gewohnt mit seinem Gasversorger ab. Die Zertifikate bestätigen, dass das in der Brennstoffzelle verbrauchte Erdgas durch eine entsprechend große Menge von Gas aus erneuerbarer Erzeugung (Biogas oder synthetisches Erdgas aus Power-to-Gas-Anlagen) ausgeglichen wird. Der Anlagenbetreiber deckt also seinen Gasbedarf für den Betrieb der Brennstoffzelle damit bilanziell aus erneuerbaren Energien. So kann der KfW 40-Standard und – mit zusätzlichem Stromspeicher – der KfW 40 Plus-Standard eingehalten und die entsprechenden Tilgungszuschüsse beantragt werden.

Mit VIESSMANN GRÜNGAS-Zertifikaten zusätzlichen Kostenvorteil von mehreren tausend Euro erzielen

Durch die mit den Zertifikaten erzielten höheren Tilgungszuschüsse hat der Anlagenbetreiber einen zusätzlichen Kostenvorteil. Dazu ein Beispiel:

Herkömmliches Erdgas: Bei einem Gasverbrauch der Brennstoffzelle von 3.300 kWh/a und des im Brennstoffzellen-Heizgerät integrierten Gas-Brennwert-Spitzenlastkessels von 3.600 kWh/a betragen die Brennstoffkosten bei Nutzung von herkömmlichem Erdgas jährlich rund 442 Euro. Allerdings wird nur der KfW 55-Standard erreicht, der Tilgungszuschuss beträgt maximal nur 5.000 Euro.

VIESSMANN GRÜNGAS-Zertifikate: Demgegenüber entstehen bei Nutzung von VIESSMANN GRÜNGAS-Zertifikaten (allein für die Stromerzeugung durch die Brennstoffzelle) zusätzliche Brennstoffkosten in Höhe von 244,20 Euro pro Jahr. Über den Zeitraum von zehn Jahren – der häufig gewählten Vertragslaufzeit für den zinsgünstigsten KfW-Kredit – summieren sie sich auf 2.442 Euro. Es wird aber mindestens der KfW 40- Standard erreicht, wodurch der Tilgungszuschuss bis zu 10.000 Euro beträgt. Der Anlagenbetreiber kann also einen zusätzlichen Kostenvorteil von 3.142 Euro verbuchen.

Noch höher ist dieser Zusatzertrag, wenn zusätzlich ein Vitocharge Stromspeicher installiert wird. Der dadurch erreichte KfW-40 Plus-Standard erbringt einen Kostenvorteil von 8.142 Euro.

Vitovalor und VIESSMANN GRÜNGAS: Beispielrechnung für Einfamilienhaus-Neubau 1)
1) Betrachtungszeitraum 10 Jahre, Gasverbrauch der Brennstoffzelle pro Jahr: 3300 kWh, Gasverbrauch des Spitzenlastkessels pro Jahr: 3600 kWh
2) Erdgas: 6,4 ct/kWh
3) VIESSMANN GRÜNGAS: 7,4 ct/kWh
4) Betrag setzt sich zusammen aus gesamten Erdgasverbrauch (Spitzenlast + KWK-Anteil) plus Kosten für VIESSMANN GRÜNGAS-Zertifikate für den Gasverbrauch der Brennstoffzelle über Zeitraum von 10 Jahren
5) Zusatzertrag = Differenz aus Brennstoffkosten und Tilgungszuschuss

Bis zu 40 Prozent Energiekosteneinsparung

Nicht zuletzt erhält der Bauherr mit dem Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor eine hocheffiziente Technologie für die Strom- und Wärmeversorgung seines Hauses. Das Gerät erzeugt über den Tag bis zu 18 Kilowattstunden Strom. Ein üblicher Haushalt kann damit den größten Teil seines täglichen Bedarfs selber decken und macht sich so unabhängiger von der öffentlichen Stromversorgung und steigenden Strompreisen. Im Vergleich zum Strombezug aus dem Netz und der Wärmeversorgung mit einem separaten Heizkessel reduziert Vitovalor – auch bei Betrieb mit herkömmlichen Erdgas – die Energiekosten um bis zu 40 Prozent und halbiert die CO2-Emissionen.

Besonders wirtschaftlich: Die Kombination von Vitovalor mit VIESSMANN GRÜNGAS.

Detaillierte Auskünfte zu den VIESSMANN GRÜNGAS-Zertifikaten erhalten Interessenten im Internet unter:

sowie bei:

Bio-Energie Allendorf GmbH
Bayernwerk 8
92421 Schwandorf
Telefon +49 (0)94 31 / 751-210
E-Mail: info@bioenergie-allendorf.com
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