Fünf WM-Titel sowie der sie im Gesamtweltcup – Laura Dahlmeier blickt auf eine Saison der Superlative zurück. 

Laura Dahlmeier und Johannes Rydzek sind die zwei Überflieger der Wintersportsaison 2016/2017. Nach ihren fünf und seinen vier Weltmeisterschaftsmedaillen sowie dem Sieg beziehungsweise Rang 2 im Gesamtweltcup blicken beide auf ihre persönlich beste Saison zurück.

Die derzeit beste Biathletin der Welt

Sie gewinnt im Sprint und im Einzel, kann mal auf ihre Laufstärke, mal auf ihre sichere Hand am Schießstand vertrauen. Egal, welche Tugend gerade gefragt ist – Laura Dahlmeier weiß auf jede Herausforderung im Wettkampf die passende Antwort. Und genau aus diesem Grund ist sie die derzeit beste Biathletin der Welt.

„Das ist echt der Hammer“

„Es ist wirklich gigantisch und phänomenal“, erinnert sich Laura Dahlmeier. „Der Gesamtweltcup bedeutet mir sehr viel, weil er den komplettesten Sportler ausmacht, der die ganze Saison über konstant vorne war. Dass ich das jetzt mit 23 Jahren geschafft habe, ist echt der Hammer.“

Enorme mentale Stärke

Einer der Erfolgsgaranten ist ihre enorme mentale Stärke. Sie rennt Siegen nicht krampfhaft hinterher und hält sich streng an ihr bayerisch-krachledernes Motto „Scheiß da nix, dann feid nix“ (Mach dir keine Gedanken, dann passiert dir auch nichts), das übrigens auch ihr Gewehr ziert. Auch ihre Grenzerfahrungen beim Bergsteigen und das Paragliding helfen ihr immer wieder, den Kopf für die kommenden Herausforderungen im Biathlon freizubekommen.

Johannes Rydzek: Erfolgreichster Kombinierer der Geschichte

Seit den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Lahti (Finnland) ist Johannes Rydzek so etwas wie der „Primus inter Pares“, also Erster unter Gleichen. Selbst aus dem sehr starken Kollektiv der deutschen Kombinierer ragte der 25-Jährige noch heraus. Er sicherte sich in diesem Jahr alle vier möglichen WM-Titel und ist mit insgesamt sechs WM-Goldmedaillen auch der erfolgreichste Kombinierer der Geschichte.

Starke interne Konkurrenz als Erfolgsgrund

Die beeindruckenden Erfolge steigen dem Allgäuer nicht zu Kopf. „Ich bleibe der Gleiche, der ich immer war und werde es auch bleiben", versichert Rydzek, der einen wesentlichen Grund für seine Siege in der starken internen Konkurrenz – unter anderem mit Olympiasieger Eric Frenzel – sieht. Noch wichtiger aber dürfte ein Wandel in der Mentalität sein, den Johannes Rydzek in den letzten Jahren vollzogen hat.

Niederlagen in positive Energie umwandeln

Großes Talent und Trainingsfleiß bescheinigten ihm Experten schon immer. Doch in seinem Ehrgeiz schoss er hin und wieder über das Ziel hinaus. Nach vielen Gesprächen mit Bundestrainer Hermann Weinbuch wandelt er Niederlagen heute in positive Energie um. Oder wie Hermann Weinbuch es ausdrückt: „Er ist jetzt ein vollkommener Kombinierer.“ Und derzeit stärkster Athlet eines bärenstarken deutschen Kombinierer-Teams, dessen sämtliche Mitglieder von Viessmann gesponsert werden: Eric Frenzel, Björn Kircheisen, Fabian Rießle – und natürlich Johannes Rydzek.

Mit sechs goldenen Weltmeisterschaftsmedaillen ist Johannes Rydzek nun bester WM-Teilnehmer in der Geschichte der Nordischen Kombination.

15 WM-Goldmedaillen für Viessmann Sportler

Im vorolympischen Winter holten die deutschen Sportler des Viessmann Teams 15 Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften. Eifrigste „Sammler“ waren Biathletin Laura Dahlmeier mit fünf Gold- und einer Silbermedaille sowie Johannes Rydzek, der in der Nordischen Kombination alle vier möglichen Titel gewann. Je zweimal Gold sicherten sich Carina Vogt im Skispringen und Tatjana Hüfner, die mit nun fünf WM-Titeln zur erfolgreichsten WM-Teilnehmerin im Rennrodeln avancierte.

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Jahrgang 2017