Wintersportfans aus aller Welt fiebern mit großer Spannung der Saison 2017/2018 entgegen. Kein Wunder, denn neben spannenden Weltcups und der Skiflug-WM in Oberstdorf steht mit den Olympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang das größte Highlight seit den Spielen von Sochi 2014 auf dem Wettkampfkalender.

So viele Entscheidungen wie nie zuvor

Vom 9. bis 25. Februar 2018 werden in der 44 000 Einwohner zählenden Region im Taebaek-Gebirge, dem größten des Landes, 102 Entscheidungen ausgetragen – so viele wie nie zuvor in der Geschichte der Olympischen Winterspiele. Neue Wettkampfformate gibt es in den Sportarten Ski-Alpin, Snowboard, Eisschnelllauf und Curling.

15 WM-Medaillen im vergangenen Winter

Nachdem Sportler des Viessmann Teams im vergangenen Winter nicht weniger als 15 Medaillen bei Weltmeisterschaften errungen haben, treten viele der vom Unternehmen geförderten Athleten auch den Weg nach Südkorea mit besten Chancen auf Edelmetall an. Besonders hoch gehandelt werden Ausnahmebiathletin Laura Dahlmeier, die Nordisch-Kombinierer Eric Frenzel und Johannes Rydzek sowie die Rennrodler Tatjana Hüfner, Felix Loch und das Doppelsitzer-Duo Tobias Wendl/Tobias Arlt, das in Sochi insgesamt drei Gold- und eine Silbermedaille gewann. Im Lager der Skispringer hofft man auf eine schnelle Genesung der Olympiasiegerin Carina Vogt, die im Sommer eine Zerrung erlitt und sechs Wochen mit dem Training pausieren musste. In allen Disziplinen fällt der Startschuss für den Olympiawinter bereits im November.

Biathlon

Laura Dahlmeier geht nach der WM in Hochfilzen, von der sie mit fünf Gold- und einer Silbermedaille zurückkehrte, als eine der Top-Favoritinnen in die Rennen von Pyeongchang. „Ihr größter Vorteil ist die mentale Stärke“, charakterisiert Bundestrainer Gerald Hönig seine Athletin. Mit einer wieder genesenen Franziska Preuss und „Dauerbrennerin“ Franziska Hildebrand visieren zudem zwei weitere Hönig-Schützlinge Medaillen an.

Hoffnungen auf Edelmetall kann sich auch Gabriela Koukalová machen, die in Hochfilzen den WM-Titel im Sprint gewann. Unter ihrem Mädchennamen Soukalová hatte die Weltcup-Gesamtsiegerin des Winters 2015/2016 schon in Sochi zweimal Olympia-Silber geholt. Die Slowakin Anastasiya Kuzmina, 2010 und 2014 jeweils Siegerin im olympischen Sprintrennen, zählt auch in Südkorea zu den Favoritinnen.

Bei den Herren ruhen die Medaillen-Hoffnungen des Deutschen Skiverbands (DSV) auf Benedikt Doll, dem Überraschungs-Weltmeister im Sprint von Hochfilzen. Arnd Peiffer gewann dort zusammen mit seinen Viessmann Kolleginnen Laura Dahlmeier und Vanessa Hinz Gold in der Mixed-Staffel, die 2018 ihre Olympia-Premiere erlebt.

Nordische Kombination

In der Nordischen Kombination führte in der vergangenen Saison kein Weg vorbei an Johannes Rydzek. Der Oberstdorfer gewann bei den Titelkämpfen im finnischen Lahti alle vier Titel und musste im Gesamt-Weltcup nur seinem Landsmann Eric Frenzel den Vortritt lassen. Der Sachse gewann in Sochi Gold im Einzel und ist wie Rydzek einer der größten Hoffnungsträger im Viessmann Team für die anstehenden Winterspiele.

Rennrodeln

Die deutschen Rennrodler gehören traditionell zu den sichersten Medaillenkandidaten bei Olympia. Neben den Goldmedaillen-Gewinnern von Sochi, Felix Loch und Tobias Wendl/Tobias Arlt, reist aus dem Kreis der Viessmann Sportler Tatjana Hüfner als aktuelle Weltmeisterin an. Die Olympiasiegerin von 2010 gewann in Innsbruck-Igls ihren sechsten WM-Titel und stieg damit zur alleinigen Rekord-Weltmeisterin auf.

Pyeongchang und Pjöngjang – „Bitte nicht verwechseln!“

Immer wieder übrigens führt die Namensähnlichkeit zwischen Pyeongchang und der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang für Verwirrungen. Der Gouverneur der südkoreanischen Region Gangwon wird bei offiziellen Terminen mit ausländischen Gästen deshalb nicht müde, auf die Verwechselungsgefahr hinzuweisen und erzählt gern die Geschichte eines Afrikaners, der statt nach Pyeongchang nach Pjöngjang anreiste. Erst nach einem langen Verhör und der Zahlung einer Strafe in Höhe von 500 US-Dollar habe der Mann das kommunistische Land wieder verlassen dürfen. „Also verwechseln Sie niemals Pyeongchang mit Pjöngjang“, wird der Gouverneur zitiert.

In der Saison 2016/17 führte kein Weg an an dem Nordisch-Kombinierer Johannes Rydzek (im Vordergrund) vorbei. Mit vier Titeln dominierte er die WM im finnischen Lahti. Lediglich im Gesamt-Weltcup musste er seinem Viessmann TeamKollegen Eric Frenzel den Vortritt lassen. 

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