„Grünes Wohnen auf dem Land mit parkähnlichen Außenanlagen und schneller Metropolanbindung“ – unter diesem Motto entstehen im Rahmen eines engagierten Neubauprojekts insgesamt 62 Doppelhaushälften und Reihenhäuser in Langweid am Lech.

Die Macher von „Langweid Village“ – die M. Dumberger Bauunternehmung GmbH & Co. KG – setzen in Sachen Energiekonzept auf eine innovative Technologie, die sich im Wohnungsbau immer mehr durchsetzt: Die Viessmann Brennstoffzelle als stromerzeugende Heizung. In Langweid, wo der erste Spatenstich erfolgt ist, und in einem vergleichbaren Projekt in Mering mit 43 Wohneinheiten werden insgesamt 105 Brennstoffzellen-Heizgeräte installiert. Für den Verkaufsberater der Niederlassung Augsburg, Stefan Schäffer, und den Niederlassungsleiter Andreas Ruwiedel ein herausragendes Projekt.

„In der Brennstoffzelle verbinden sich innovative Technik und Wirtschaftlichkeit“, sagte Vertriebsleiter Jens Dammer vom verantwortlichen Energieversorger „erdgas schwaben“ während des Spatenstichs. „Die Brennstoffzelle nutzt den im Erdgas enthaltenen Wasserstoff effizient und somit kostensparend zur Strom- und Wärmeerzeugung. Als Restprodukte bleiben nur Wasser und geringe Mengen CO2. Wir sehen darin einen wegweisenden Beitrag zum Umweltschutz.“

Auch Gerhard Failer, Vertriebsleiter bei Dumberger, sieht ein gewaltiges Potenzial in der Brennstoffzellentechnologie: „Der dezentralen Energieerzeugung gehört die Zukunft. Brennstoffzellen sind deshalb die ideale Ergänzung für unsere hochgedämmten Gebäude, um diese sicher und kostengünstig mit Wärme und Strom zu versorgen.“


Spatenstich in Langweid: Conny Reichelt (Erdgas Schwaben zuständig für Contracting), Jens Dammer (Leiter Vertrieb Erdgas Schwaben), Michael Dumberger (Dumberger Bauunternehmung), Jürgen Gilg (Bürgermeister Langweid am Lech), Gerhard Failer (Dumberger Bauunternehmung Vertrieb), Andreas Ruwiedel (Niederlassungsleiter Viessmann Augsburg) und Stefan Schäffer (Verkaufsberater Viessmann Augsburg, von links).
Attraktive Zuschüsse durch das Bundeswirtschaftsministerium machen den Einsatz eines Brennstoffzellen-Heizgeräts im Einfamilienhaus noch lohnender.

Integrierter Gas-Brennwertkessel

Viessmann liefert für die Neubauten insgesamt 105 Brennstoffzellen-Heizgeräte vom Typ Vitovalor 300-P. Sie erzeugen Strom mit einer Leistung von 750 Watt, der im Haus selbst verbraucht wird. Die dabei anfallende Wärme (1 Kilowatt) wird für Heizung und Warmwasser genutzt, Wärmebedarfsspitzen deckt der integrierte Gas-Brennwertkessel.

Wer auf diese Weise Strom und Wärme in den eigenen vier Wänden erzeugt, macht sich finanziell unabhängiger von den Stromnetzen und steigenden Strompreisen. Zudem erfüllt die eingesetzte Energietechnik die höchsten Anforderungen der Häuser nach KfW55-Standard (EnEV 2016).

Seit 1. August 2016 ist die Brennstoffzellentechnik für Wohnhäuser noch interessanter, weil das Bundeswirtschaftsministerium den Einbau des Brennstoffzellen-Heizgeräts mit besonders attraktiven Zuschüssen fördert. Zusätzlich zum Grundbetrag von 5.700 Euro wird für das Vitovalor 300-P ein leistungsabhängiger Betrag von 3.600 Euro gezahlt.

Bauunternehmer Michael Dumberger ist davon überzeugt, dass „Langweid-Village“ ein Projekt mit Vorbildcharakter ist und sieht in der Brennstoffzellen-Technik ein großes Zukunftspotenzial: „Wir bauen nicht für den Moment, sondern für Generationen. Deshalb ist es uns auch so wichtig, zukunftsweisende Techniken einzusetzen.“

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