Japan hat bei der Hausenergieversorgung gezeigt, wie der Einstieg in den Markt mit Brennstoffzellen-Heizgeräten funktionieren kann. Ab 2009 haben im Land der aufgehenden Sonne Gasversorger wie Tokyo Gas, Osaka Gas, Nippon Oil und die Astomosu Energy Corporation 0,7-kW-Brennstoffzellen-KWK-Anlagen für die Energieversorgung von Einfamilienhäusern vertrieben. Dazu gab es einen gemeinsamen Fahrplan mit der Regierung, die die Markteinführung der Technik aus Umweltschutzgründen massiv unterstützte. Zu Beginn lag der Zuschuss bei umgerechnet 29 000 Euro – knapp der Hälfte des Kaufpreises. Die stark degressive Ausrichtung der Subventionen nach der Startphase gab dem Markteintritt einen zusätzlichen Schub.

Brennstoffzellen-Stack von Panasonic.

Allein Panasonic – Kooperationspartner von Viessmann bei Vitovalor 300-P – hat bis heute mehr als 100 000 Geräte verkauft. Mittlerweile sind in Japan mehr als 200 000 Geräte in Betrieb. Die Kunden betreiben somit eine Anlage, die den Großteil des Stromverbrauchs des Hauses aus dem Gasnetz bestreitet und gleichzeitig für Heizung und Warmwasser sorgt. 

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