Oberbürgermeiser Dr. Harald Fichtner und Prof. Dr. Martin Viessmann bei der feierlichen Enthüllung des Straßenschildes.

Einer Straße in seiner Heimatstadt Hof erinnert ab sofort an den Unternehmer und Ingenieur Dr. Hans Viessmann. Als Anerkennung für seine Verdienste wurde ein Teil der ehemaligen Schleizer Straße im Stadtteil Unterkotzau im Rahmen einer Feierstunde umbenannt. Am 15. November 2017 wäre der 2002 verstorbene Ehrenbürger 100 Jahre alt geworden.

„Hans Viessmann war einer der großen Söhne unserer Stadt. Er hat als Unternehmer den Wohlstand gemehrt und er hat in vielfältiger Weise das Gemeinwesen gefördert“, sagte der Hofer Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner bei der Zeremonie in unmittelbarer Nähe des Hofer Werks. „Die Dr.-Vießmann-Straße wird zukünftig dazu beitragen, dass sein Name und seine Leistungen auch an spätere Generationen weitergegeben werden.“

Prof. Dr. Viessmann unterstrich in seiner Dankadresse, dass Dr. Hans Viessmann seine Geburtsstadt ein Leben lang am Herzen gelegen habe. Sein herausragendes Lebenswerk spiegele sich nicht nur in seinem unternehmerischen Erfolg wider, sondern auch in einer Vielzahl bedeutender Ehrungen. „Die Hofer Ehrenbürgerschaft war für ihn eine ganz wichtige Auszeichnung“, so Prof.Viessmann. „Es wäre ihm eine große Freude, wenn er wüsste, dass sein Name heute posthum im Hofer Stadtbild verewigt wurde.“

Begonnen hatten die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Dr. Hans Viessmann bereits am 13. November mit einem Wirtschaftsforum in den Räumen der Bürgergesellschaft Hof. Auf dem Programm standen eine Würdigung des Lebenswerkes von Hans Viessmann durch Oberbürgermeister Fichter sowie ein Vortrag von Dr. Otto Wieshau, Präsident des Wirtschaftsbeirats Bayern“, zum Thema „Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen zur Förderung von Familienunternehmen.“

Anschließend sprach Prof. Dr. Martin Viessmann über „Wirtschaft im Wandel: Wie Familienunternehmen die Herausforderungen eines sich rasch verändernden Umfelds meistern können“. Maximilian Viessmann zeigte danach Chancen und Risiken der Digitalisierung auf. Den Abschluss des Wirtschaftsforums bildete eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Bedeutung von Familienunternehmen für den Standort Deutschland“.

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