Um zu verstehen, wie die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mit Geräten wie Vitovalor 300-P ihre Vorteile ausspielt, muss man zunächst betrachten, wie üblicherweise Strom erzeugt wird: Aus der Verbrennung von Kohle oder Gas sowie aus Kernenergie entsteht in herkömmlichen Kraftwerken Wärme zur Erzeugung von Dampf, der eine Turbine mit angeschlossenem Stromgenerator antreibt. Allerdings wird dabei nur etwas mehr als ein Drittel der ursprünglich eingesetzten Energie zu Strom. Fast zwei Drittel entweichen als so genannte Abwärme in die Umwelt.

Beinahe die gesamte eingesetzte Energie wird genutzt

Bei KWK-Systemen dagegen wird die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme fast vollständig genutzt. So kann beinahe die gesamte eingesetzte Energie verwertet werden – als Strom für den Betrieb elektrischer Geräte, als Wärme zur Wohnraumbeheizung und Warmwasserbereitung. Im Vergleich zur üblichen Versorgung mit Strom und Wärme verringert sich der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids um bis zu 50 Prozent. Zugleich kann der Betreiber eines KWK-Systems seine Energiekosten um bis zu 40 Prozent verringern – im Wesentlichen über die eingesparten Kosten für den Strom, den er nicht von einem Energieversorger hinzukaufen muss.

Damit ein Brennstoffzellen-Heizgerät möglichst viel Strom produzieren kann, muss es über das Jahr betrachtet ausgelastet sein. Die geringe Wärmeleistung des Gerätes erlaubt dabei den wirtschaftlichen Betrieb auch in der Übergangszeit und im Sommer, ohne das kostbare Wärme ungenutzt bleiben muss. Sie kann zum Beispiel zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden. Zur Deckung des Wärmebedarfs an kalten Tagen ist deshalb in KWK-Systemen wie Vitovalor 300-P ein hocheffizienter Gas-Brennwertkessel integriert.

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