Die Hauptbotschaft des Tages fasste Prof. Martin Viessmann in einem Wort zusammen: „Danke!“ Die Technik machte es möglich, dass diesen Dank für die Treue zum Unternehmen und jahrzehntelanges Engagement tausende Menschen gleichzeitig hörten. Und das an Orten, die hunderte Kilometer auseinander liegen: Am Stammsitz in Allendorf, in Hof, wo das Unternehmen 1917 gegründet wurde und in Berlin.

Insgesamt 15 000 Mitarbeiter und ihre Angehörigen feierten am 26. August das größte Familienfest in der Geschichte des Unternehmens und erlebten einen unvergesslichen Tag mit vielen Höhepunkten. Der wohl größte war der „Jahrhundertmoment“: In einer Live-Schaltung wurden die Standorte miteinander verbunden, und gemeinsam bildeten die Feiernden einen riesigen Chor, der den eigens für das Jubiläum komponierten Song sang.

Neues entdecken

Das Motto im Jubiläumsjahr „100+ Auf in ein neues Jahrhundert“ war auch das Leitmotiv des Festivals. Im Sinne von „Neues entdecken, Neues gestalten, Neues bewegen“ folgte auf den insgesamt neun Bühnen Highlight auf Highlight.

Dabei wurde besonderer Wert darauf gelegt, dass stets die Gelegenheit zum Mitmachen bestand. Spielerisch wurden die Teilnehmer in die Geheimnisse der Physik und des Improvisationstheaters eingeführt, es gab Tanz- und Fitnessworkshops und auch Bogenschießen konnte erlernt werden, um nur einiges zu nennen. Besonders dicht umlagert waren die vom Unternehmen unterstützten Wintersportstars.

Der Jahrhundertmoment

Der Höhepunkt war der Jahrhundertmoment, der sich mit langen Trommelwirbeln ankündigte und für den die drei Standorte per Satelit zusammengeschaltet wurden. Mitarbeiter aller drei Festivalstandorte stimmten in einen für das Jubiläum komponierten und professionell eingespielten Song ein. Und dazu stiegen tausende von Luftballons mit den Wünschen der Mitarbeiter in den Himmel über Allendorf, Hof und Berlin auf. Zuvor waren Prof. Martin Viessmann und sein Sohn Maximilian sowie CEO Joachim Janssen in einer Talkrunde darauf eingegangen, wie man die Herausforderungen der Zukunft in Angriff nehme und in die nächsten hundert Jahre starte. Alle Drei betonten den besonderen Geist des Aufbruchs, der überall im Unternehmen zu spüren sei.

120 000 Euro Spenden nach Mitarbeiteraktion

Max Viessmann unterstrich diesen Geist, als er das Mitarbeiterprojekt „HereViGo“ hervorhob: Zahlreiche Beschäftigte hatten sich seit Beginn des Jahres neue, private Projekte vorgenommen und erfolgreich umgesetzt. Für jedes erreichte Ziel hatte das Unternehmen 1 000 Euro als Spende ausgelobt. Schließlich kam so ein Gesamtbetrag von 120 000 Euro zusammen, der Projekten von UNICEF, terre des hommes und der Hans Viessmann-Schule in Frankenberg (Eder) zugutekommt.

Und so stand der Tag nicht nur im Zeichen des Dankes, sondern zeigte auch, dass das Engagement der Mitarbeiter auf vielen Ebenen zu hervorragenden Ergebnissen führt. Ganz im Sinne des Appells, den Prof. Viessmann in seiner sehr persönlichen Rede an die Mitarbeiter und ihre Familien gerichtet hatte: „Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen, dieses Unternehmen, dieses einzigartige familiäre Miteinander und auch den Planeten Erde für die kommenden Generationen zu erhalten.“

Impressionen von den Standorten Allendorf, Hof und Berlin

© Viessmann Werke GmbH & Co. KG

Jahrgang 2017